Behandlungsablauf
Informationen

Wenn Sie sich bei uns vorstellen, weil Sie eine Sehstörung festgestellt haben, werden Sie als erstes befragt. Dies nennen wir Anamnese. Hierbei unterscheiden wir die allgemeine Anamnese, augenheilkundliche Anamnese und die sozial Anamnese. In der allgemeinen Anamnese erfragen wir Vorerkrankungen, Operationen und Medikamenteneinnahme. In der augenheilkundlichen Anamnese erfragen wir, wie lange liegen Sehstörungen vor. Welcher Art und Dauer. Gab es bereits früher eine Augenerkrankung oder gar eine Augenoperation. Sind in der Familie Augenerkrankungen bekannt? Die sozial Anamnese erfragt die berufliche, familiäre und häusliche Situation. Anschließend erfolgt eine Bestimmung der Sehschärfe mit und ohne Brillengläser, wobei diese auch noch mal bestimmt werden. Nun kann die augenärztliche Untersuchung folgen. Siehe allgemeine Untersuchungen. Sollten weitere Untersuchungen wie eine Tomographie des Auges – OCT oder ein Farbstoffuntersuchung der Augengefäße – FAG notwendig sein, bespricht dies Ihr behandelnder Augenarzt ausführlich im Vorfeld mit Ihnen. Wenn dann alle erforderlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, werden sich die Ärzte mit Ihnen in einem Abschlussgespräch über die Therapieoptionen unterhalten und Sie umfassend über Prognosen und eventuelle Risiken aufklären. Die jeweilige Behandlungsmethode und deren Erfolg hängen vom individuellen Krankheitsbild ab und können sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel, ist eine feuchte Form der Makuladegeneration diagnostiziert worden, kann es notwendig sein eine so genannte intravitreale operative Medikamentengabe (IVOM) durchzuführen. Dies kann ebenso bei einem Makulaödem bei der diabetischen Makulopathie oder nach einem venösen Gefäßverschluss am Auge nötig sein. Sollte die Erkrankung der Makula bedauerlicher Weise bereits sehr fortgeschritten sein, besteht selbst bei einer Sehschärfe von 0,1 die Möglichkeit eine Lesefähigkeit mit vergrößernden Sehhilfen wieder herzustellen. Dazu beraten wir sie gern.
Wenn Sie weitere Fragen zum Ablauf haben, rufen Sie uns an. Unser Team berät Sie gern. Sie können uns auch eine E-Mail schicken.
