IVI- Injektionen
Diagnostik / OP

- Hier wird die Pupille weitgestellt

- Hier wird das Medikament appliziert
Intravitreale Injektion (IVOM)
Bei feuchter AMD: Bei der Entstehung der feuchten AMD ist eine Gruppe von Wachstumsfaktoren (VEGF) wesentlich beteiligt. Moderne Therapieansätze blockieren diesen Wachstumsfaktor, in dem ein Medikament in den Augapfel gegeben/gespritzt wird. Grundsätzlich stehen derzeit 3 Medikamente dafür zu Verfügung. Den Richtlinien der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft folgend verabreichen wir als Therapie der ersten Wahl Ranibizumab (Lucentis®). Als Alternativpräparate sind Bevacizumab (Avastin®) und Natrium-Pegaptanib (Macugen®) zu nennen. Die ambulante Operation wird in örtlicher Betäubung im Operatiossaal unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Dabei wird eine geringe Menge des Lucentis® mit Hilfe einer kleinen Spritze in den Augapfel gegeben. Eine Augentropfentherapie für wenige Tage ist danach notwendig, ebenso die Kontrolle beim Augenarzt am nächsten Tag. Lucentis® wird zunächst dreimal appliziert im monatlichen Abständen. Da es sich bei der feuchten AMD um eine chronische Erkrankung handelt, kann die IVOM mit Lucentis® wiederholt werden.
Bei Retinopathia centralis serosa (RCS):
Typisch für die RCS sind undichte Gefäßstrukturen, so dass Körperflüssigkeit in die Netzhautschichten eindringen kann. Bei erfolgloser Therapie mit Medikamenten in Tablettenform oder nicht möglicher Laserkoagulation bei ungünstiger Lage gibt es die Intravitreale Operative Medikamentengabe (IVOM). Hierbei wird der Wachstumsfaktorenhemmer Bevacizumab (Avastin®) in den Augapfel gegeben, um dort die defekten Blutgefäße zurückzudrängen. Die ambulante Operation wird in örtlicher Betäubung im Operatiossaal unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Dabei wird eine geringe Menge des Avastin® mit Hilfe einer kleinen Spritze in den Augapfel gegeben. Eine Augentropfentherapie für wenige Tage ist danach notwendig, ebenso die Kontrolle beim Augenarzt am nächsten Tag. Der Erfolg kann innerhalb der kommenden 4 Wochen abgeschätzt werden. Gelegentlich ist eine Wiederholung notwendig und sinnvoll.
Bei Zentralvenenverschluss:
Stellt sich im Verlauf nach einem ZVV ein dauerhaft bleibendes Makulaödem durch dauerhaft defekte Blutgefäße ein, besteht eine Therapiemöglichkeit in der Intravitreale Operative Medikamentengabe (IVOM). Hierbei wird der Wachstumsfaktorenhemmer Bevacizumab (Avastin®) in den Augapfel gegeben, um dort die funktionsuntüchtigen Blutgefäße zurückzudrängen. Die ambulante Operation wird in örtlicher Betäubung im Operatiossaal unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Dabei wird eine geringe Menge des Avastin® mit Hilfe einer kleinen Spritze in den Augapfel gegeben. Eine Augentropfentherapie für wenige Tage ist danach notwendig, ebenso die Kontrolle beim Augenarzt am nächsten Tag. Der Erfolg kann innerhalb der kommenden 4 Wochen abgeschätzt werden. Gelegentlich ist eine Wiederholung notwendig und sinnvoll.
