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Makuladegeneration/ AMD

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Die AMD ist die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrieländern. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer AMD zu erkranken. Neben zahlreichen anderen Risikofaktoren, sind besonders Frauen gefährdet. Oft kann man die typischen Symptome frühzeitig erkennen.

Grundsätzlich sind bei der Erkrankung zu unterscheiden: die häufiger auftretende nichtexsudative oder „trockene“ Form und die seltenere exsudative oder „feuchte“ Form der AMD.

Die Ursachen der Erkrankung sind bisher nicht vollständig aufgeklärt. Alterungsprozesse führen zu Störungen der stoffwechselreichen Netzhautstrukturen. Der Abtransport der Abfallprodukte kann zu Ablagerungen innerhalb der Netzhaut in Form von Drusen führen; oft zeigen sich auch Defekte in der Schicht des retinalen Pigmentepithels. Beides führt zu Funktionsstörung und Verlust von Sinneszellen.

Im Krankheitsverlauf kommt es zu einem ausgedehnten zentralen Gesichtsfelddefekt und zu erheblicher Verschlechterung der zentralen Sehkraft. Das periphere Sehen bleibt in der Regel erhalten und ermöglicht auch im Spätstadium die Orientierung im Raum.

Die weniger aggressiv verlaufende trockene Form der AMD kann in die feuchte Form der Erkrankung übergehen. Hierbei werden neue, aber brüchige Blutgefäße gebildet, die in die Netzhautschichten vordringen, genannt chorioidale Neovaskularisationen (CNV). Aus denen treten Blut und Körperflüssigkeiten aus, was die Sinneszellen schädigt und später zerstört. Es kommt zur Sehverschlechterung bis hin zur Erblindung.

Spezielle Untersuchungsmethoden müssen bei dem Verdacht der AMD zeitnah durchgeführt werden.

Danach kann auf moderne medikamentöse Behandlungsformen zugegriffen werden, um die feuchte Form der AMD zu stabilisieren.

Neben einer gesunden Lebensweise, die Prävention und Minimierung der Risikofaktoren berücksichtigen sollte, ist eine konsequente Kontrolle und Nachbehandlung durch den Augenarzt jedoch unerlässlich.

Farbstoffaufnahme der Netzhautgefäße

Fluoreszenzangiographie Bild1-Frühphase Bild2-Spätphase

 
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